Waschsymbole Bedeutung: Etiketten einfach verstehen

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Die Bedeutung der Waschsymbole ist nicht bloß eine Empfehlung, sondern eine grundlegende Regel, die dabei hilft, die Schönheit und Langlebigkeit Ihrer Kleidung und Bettwäsche zu bewahren. Wenn Sie diese Piktogramme richtig lesen, laufen Stoffe nicht ein, bleichen nicht aus und verlieren nicht ihre Form – und Sie sparen dabei auch noch Geld.

Warum Waschsymbole wichtiger sind, als Sie denken

Haben Sie schon einmal Ihren Lieblingspullover aus der Waschmaschine geholt – und er war auf mysteriöse Weise auf Kindergröße geschrumpft? Oder ist farbintensive Bettwäsche nach ein paar Wäschen traurig blass geworden? Meistens ist die Ursache dieser unangenehmen Überraschungen ganz simpel: ein kleines Pflegeetikett, das ignoriert wird.

 

Hände halten ein weißes Stoffetikett mit Pflege- und Waschsymbole wie 30°C-Wäsche, Bleichen, Trocknen, Bügeln und chemische Reinigung.

 

Waschsymbole, auch Pflegesymbole genannt, sind wie eine universelle Sprache, mit der Hersteller uns die wichtigsten Informationen übermitteln. Jedes Symbol – von der Waschwanne bis zum Bügeleisen – ist eine präzise Anleitung, wie ein bestimmter Stoff sicher gepflegt wird. Das ist besonders wichtig bei hochwertigen Produkten wie Baumwollsatin oder Baumwoll-Bettwäsche aus Leinwandbindung, deren luxuriöses Gefühl wir so lange wie möglich erhalten möchten.

Man kann sagen, es ist wie ein Backrezept: Wenn Sie die angegebene Temperatur oder Mengenangaben ignorieren, geht der Kuchen höchstwahrscheinlich schief. Genauso ist es bei Textilien – die richtigen Anweisungen garantieren ein hervorragendes Ergebnis.

Was verlieren wir, wenn wir Etiketten ignorieren?

Jedes Mal, wenn wir „nach Gefühl“ waschen, riskieren wir nicht nur, ein Kleidungsstück zu ruinieren, sondern auch finanzielle Verluste. Die wichtigsten Risiken sind:

  • Einlaufen: Zu hohe Wassertemperaturen können Naturfasern wie Baumwolle oder Wolle irreversibel schrumpfen lassen.
  • Ausbleichen der Farben: Ein falsches Waschprogramm oder zu aggressive Mittel „waschen“ die Farbe schnell aus dem Stoff.
  • Formverlust: Falsches Schleudern oder Trocknen kann Kleidung ausleiern oder verformen.
  • Beschädigung des Stoffes: Ein zu heißes Bügeleisen kann synthetische Stoffe regelrecht anbrennen und ein Loch verursachen.

In diesem Guide lernen Sie nicht nur, diese Symbole zu erkennen, sondern wir erklären auch die Logik dahinter. So werden Sie selbst zum Experten für die Pflege Ihrer Kleidung und Bettwäsche.

Wie man die wichtigsten Waschsymbole entschlüsselt

Werfen Sie einen Blick auf das Etikett eines beliebigen Kleidungsstücks oder einer Bettwäsche – dort finden Sie fünf Hauptsymbole. Das ist wie eine kurze und klare „Gebrauchsanweisung“ für Ihr Teil. Diese fünf Helden – Waschen, Bleichen, Trocknen, Bügeln und professionelle Reinigung – sind weltweit universal, daher verstehen Sie sie überall.

Sie zu entschlüsseln ist viel einfacher, als es vielleicht scheint. Anstatt alles auswendig zu lernen, verstehen wir besser die Logik. Sie werden sehen, dass jede Bedeutung eines Waschsymbols ziemlich intuitiv ist.

Waschen – die Geheimnisse der Waschwanne

Das wichtigste und am häufigsten zu sehende Symbol ist die Waschwanne. Sie sagt alles aus, was mit dem Waschen in Wasser zu tun hat. Dieses Zeichen hat seine eigene innere Sprache – sobald Sie sie beherrschen, gibt es an der Waschmaschine keine Zweifel mehr.

  • Zahlen im Inneren (30, 40, 60): Das sind nicht einfach Zahlen – es ist die maximal zulässige Wassertemperatur in Grad Celsius. Wenn Sie 30 sehen, bedeutet das: Waschen nur bis maximal 30 °C. Ganz einfach!
  • Handsymbol in der Wanne: Dieses Zeichen verlangt ausdrücklich Ihre persönliche Aufmerksamkeit. Es bedeutet, dass das Produkt nur von Hand, sanft und vorsichtig gewaschen werden darf – meist in kühlem Wasser.
  • Durchgestrichene Wanne: Das ist ein striktes „Stopp“-Zeichen. Der Stoff darf nicht in Wasser gewaschen werden – er braucht eine Trockenreinigung.

Unter der Wanne sind manchmal horizontale Linien zu sehen. Sie sind wie Verkehrszeichen und geben an, wie vorsichtig und schonend der Waschmaschinenzyklus sein soll.

Eine Linie unter der Wanne bedeutet, dass ein Schonprogramm gewählt werden sollte, zum Beispiel für synthetische Stoffe, mit langsamerem Schleudern. Zwei Linien sind ein Signal, dass ein besonders schonender Modus nötig ist – geeignet für empfindliche Stoffe wie Wolle oder Seide. Sind keine Linien vorhanden, können Sie bedenkenlos das Standard-Baumwollprogramm verwenden.

Bleichen – die Kraft des Dreiecks

Das Dreieck steht für das Bleichen. Dieses Zeichen ist besonders wichtig, denn falscher Einsatz von Bleichmitteln kann die Farbe und sogar die Struktur des Stoffes dauerhaft beschädigen.

  • Leeres Dreieck: Es ist erlaubt, jede Art von Bleichmittel zu verwenden – einschließlich chlorhaltiger Produkte.
  • Dreieck mit zwei diagonalen Linien: Es darf nur ein Sauerstoffbleichmittel (chlorfrei) verwendet werden. Achten Sie darauf!
  • Durchgestrichenes Dreieck: Bleichen ist strikt verboten. Auf keinen Fall!

Trocknen – die Regeln des Quadrats

Das Quadrat symbolisiert alle Trocknungsmethoden. Meist sehen Sie darin einen Kreis – das ist das Zeichen für den Wäschetrockner.

  • Quadrat mit Kreis innen: Perfekt – Sie dürfen im Trockner trocknen.
  • Punkte im Kreis: Sie geben die Hitze-/Temperaturstufe an. Ein Punkt bedeutet niedrige Temperatur, zwei mittlere und drei hohe.
  • Durchgestrichenes Quadrat mit Kreis: Trocknen im Trockner ist strikt verboten.

Manchmal enthält das Quadrat auch andere Zeichen, z. B. eine Linie im Inneren, die auf natürliches Trocknen an der Leine hinweist.

Bügeln und professionelle Reinigung

Zum Schluss vervollständigen Bügeleisen und Kreis den Pflegezyklus. Das Bügelsymbol funktioniert ähnlich wie das Trocknersymbol: Punkte im Inneren geben die maximal zulässige Temperatur an. Ein Punkt bedeutet geringe Hitze (bis 110 °C), zwei mittlere (bis 150 °C) und drei hohe (bis 200 °C).

Der Kreis steht für professionelle Reinigungen. Buchstaben im Inneren (z. B. P, F, W) sind Anweisungen für Fachbetriebe, welche Chemikalien und Reinigungsverfahren verwendet werden sollen. Ein durchgestrichener Kreis bedeutet, dass eine chemische Trockenreinigung verboten ist.

Wenn Sie diese Grundprinzipien verstehen, können Sie jeden Stoff richtig pflegen. Und wenn Sie Ihr Wissen noch vertiefen möchten, empfehlen wir Ihnen unseren Guide zu den beliebtesten Stoffarten und ihren spezifischen Eigenschaften.


Damit Sie alles kompakt zusammengefasst griffbereit haben, haben wir eine praktische Tabelle vorbereitet.

Bedeutungen der Wasch-, Trocken- und Bügelsymbole

Diese Tabelle fasst die häufigsten Waschsymbole und ihre Varianten zusammen, damit Sie die benötigte Information schnell finden.

Kategorie Symbol (Beschreibung) Bedeutung Wann zutreffend
Waschen Waschwanne mit Zahl (z. B. 40) Bei angegebener Temperatur waschen (max. 40 °C) Baumwolle, Leinen, Synthetik
Waschen Waschwanne mit Hand Nur Handwäsche Wolle, Seide, empfindliche Stoffe
Waschen Waschwanne mit 1 Linie darunter Schonwaschgang erforderlich Synthetik, Mischgewebe
Waschen Waschwanne mit 2 Linien darunter Besonders schonender Waschgang erforderlich Wolle, Seide, Viskose
Bleichen Leeres Dreieck Jedes Bleichmittel darf verwendet werden Weiße, robuste Stoffe
Bleichen Durchgestrichenes Dreieck Bleichen verboten Farbige, empfindliche Stoffe
Trocknen Quadrat mit Kreis Trocknen im Trockner erlaubt Für die meisten Baumwollprodukte
Trocknen Quadrat mit Kreis und 1 Punkt Bei niedriger Temperatur trocknen Synthetik, empfindliche Stoffe
Trocknen Durchgestrichenes Quadrat mit Kreis Trocknen im Trockner verboten Wolle, Seide, Elastan
Bügeln Bügeleisen mit 1 Punkt Bei niedriger Temperatur bügeln (bis 110 °C) Synthetik, Nylon, Acryl
Bügeln Bügeleisen mit 2 Punkten Bei mittlerer Temperatur bügeln (bis 150 °C) Wolle, Polyester
Bügeln Bügeleisen mit 3 Punkten Bei hoher Temperatur bügeln (bis 200 °C) Baumwolle, Leinen
Reinigung Kreis Chemische Reinigung erlaubt Anzüge, Mäntel, Seide
Reinigung Durchgestrichener Kreis Chemische Reinigung verboten Stoffe mit speziellen Beschichtungen

Wir hoffen, diese Zusammenfassung hilft Ihnen, sich leichter zu orientieren – und sorgt dafür, dass Ihre Bettwäsche und Kleidung lange halten und makellos aussehen.

So pflegen Sie Bettwäsche aus Baumwollsatin und Leinwandbindung

Gut – die Theorie haben wir gelernt, jetzt geht es zur Praxis. Sprechen wir über die zwei beliebtesten Stoffe, aus denen Rustilė Bettwäsche näht: den luxuriösen Baumwollsatin und die robuste Leinwandbindung. Obwohl beide 100 % Baumwolle sind, erfordert ihre Webart eine etwas unterschiedliche Pflege.

Diese Nuancen zu verstehen lohnt sich wirklich, wenn Sie lange Freude an der Weichheit und Schönheit Ihrer Bettwäsche haben möchten. Glauben Sie uns: Falsches Waschen kann glänzenden Satin schnell matt machen – und robuste Leinwandbindung unangenehm rau.

Besonderheiten bei der Pflege von Baumwollsatin

Baumwollsatin wird für seine Weichheit und den feinen, luxuriösen Glanz geliebt, den ihm die spezielle Satinbindung verleiht. Um diese Eigenschaften zu bewahren, gilt vor allem eine Regel: behutsam behandeln.

  • Temperatur: Am besten wählen Sie eine niedrigere Temperatur von 30–40 °C. Heißeres Wasser kann die feinen Fasern schädigen und dem Stoff mit der Zeit den schönen Glanz „rauben“.
  • Waschprogramm: Verwenden Sie immer ein Schon- oder Pflegeleichtprogramm. Auf dem Etikett sehen Sie unter dem Wannensymbol oft einen Strich – das ist das Zeichen, dass ein schonenderes Programm nötig ist.
  • Trocknen: Satin trocknet am liebsten natürlich. Wenn Sie dennoch einen Trockner verwenden, stellen Sie unbedingt die niedrigste Temperatur ein (ein Punkt im Symbol „Quadrat mit Kreis“). Zu viel Hitze kann den Stoff schwächen.

Merken Sie sich: Satin ist wie Seide in der Welt der Baumwolle. Er braucht sanfte Pflege, um sein königliches Aussehen zu behalten. Übrigens: Wie Sie echten Baumwollsatin von Synthetik unterscheiden, lesen Sie in unserem Artikel.

Diese Grafik veranschaulicht die wichtigsten Pflegeetappen – Waschen, Trocknen und Bügeln – die sowohl für Satin als auch für Leinwandbindung relevant sind.

 

Diagramm des Waschprozesses mit Piktogrammen, das Waschen, Trocknen und Bügeln als Hauptschritte zeigt.

 

Wie Sie sehen, hat jeder Schritt seine eigene Symbolsprache – wenn Sie sie beherrschen, halten Stoffe deutlich länger.

Pflege von Bettwäsche in Leinwandbindung

Leinwandbindung, manchmal auch als Perkal bezeichnet, ist ein dicht gewebter Stoff in Leinwandbindung, der sich durch Robustheit und Langlebigkeit auszeichnet. Er ist deutlich widerstandsfähiger als Satin – deshalb ist seine Pflege wesentlich unkomplizierter.

  • Temperatur: Bettwäsche in Leinwandbindung können Sie problemlos bei 40–60 °C waschen. Das ist besonders praktisch, wenn Sie maximale Hygiene sicherstellen möchten.
  • Waschprogramm: Für Leinwandbindung eignet sich das Standard-Baumwollprogramm hervorragend. Auf dem Etikett finden Sie unter dem Wannensymbol meist keine zusätzlichen Striche – das bedeutet, der Stoff verträgt auch intensiveres Waschen.
  • Trocknen: Dieser Stoff verträgt auch wärmere Luft. Im Trockner können Sie eine mittlere oder sogar höhere Temperatur wählen (zwei Punkte im Symbol).

Das Beste daran? Richtig gepflegte Leinwandbindung wird mit jeder Wäsche nur noch weicher und angenehmer auf der Haut – und bleibt dabei über viele Jahre formstabil und robust. Das korrekte Entschlüsseln der Waschsymbole ist die Garantie dafür, dass sich Ihre Investition in hochwertige Bettwäsche mehr als auszahlt.

Die häufigsten Waschfehler – und wie Sie sie vermeiden

Selbst wenn man Etiketten sehr sorgfältig studiert, passieren Fehler. Oft liegt es nicht an fehlendem Wissen, sondern an Eile oder daran, dass man alles „nach Gefühl“ macht. Doch genau diese kleinen, scheinbar unbedeutenden Ungenauigkeiten verkürzen nach und nach die Lebensdauer Ihrer Lieblingskleidung und Bettwäsche.

Zum Glück lassen sich die meisten dieser Fehler ganz einfach vermeiden. Es reicht, riskante Gewohnheiten zu erkennen und durch die richtigen Handgriffe zu ersetzen. Schauen wir uns einige typische Szenarien an, die Ihren Stoffen leise schaden – und wie Sie sie unkompliziert lösen.

Fehler Nr. 1: Die Waschmaschine überladen

Eine der größten Versuchungen ist, alle schmutzigen Wäschestücke auf einmal in die Trommel zu stopfen, um Zeit und Wasser zu sparen. Doch eine überfüllte Waschmaschine wäscht nicht nur schlechter – sie schadet auch den Stoffen.

  • Schlechtes Ausspülen: Wenn Kleidung und Bettwäsche in der Trommel zusammengedrückt sind, können Wasser und Waschmittel nicht frei zirkulieren. Dadurch wird ungleichmäßig gewaschen, und es können Waschmittelrückstände bleiben, die die Haut reizen.
  • Stoffverschleiß: Eine überladene Trommel erzeugt deutlich mehr Reibung zwischen den Textilien. Das führt schneller zu Pilling, und empfindlichere Fasern – zum Beispiel Baumwollsatin – nutzen sich schneller ab und verlieren ihre Weichheit.

Lösung: Lassen Sie immer etwa eine Handbreit Platz zwischen der Wäsche und dem oberen Rand der Trommel. Diese goldene Regel sorgt dafür, dass sich die Wäsche frei bewegen kann und wirklich sauber wird.

Fehler Nr. 2: Sortieren nur nach Farbe

Weiße und bunte Textilien zu trennen ist ein guter Anfang – aber leider nicht genug. Sortieren nach Stoffart und „Gewicht“ ist genauso wichtig, wenn Sie lange Freude an der makellosen Optik Ihrer Bettwäsche oder Kleidung haben möchten.

Denken Sie so daran: Sie würden auch kein dünnes Omelett und ein dickes Steak in derselben Pfanne braten – sie brauchen unterschiedliche Temperatur und Garzeit. Genauso sollten schwere Jeans und eine zarte Seidenbluse nicht zusammen gewaschen werden.

Verschiedene Stoffe brauchen unterschiedliche Waschprogramme und Wassertemperaturen. Schwere Stoffe wie Jeans oder Leinwandbindung können leichtere, empfindlichere Materialien wie Seide, Viskose oder Baumwollsatin beim Waschen mechanisch beschädigen.

Lösung: Teilen Sie Ihre Wäsche in mehrere Gruppen ein – nicht nur nach Farbe, sondern auch nach Stoffart, wie auf dem Etikett angegeben. Zum Beispiel:

  1. Weiße und helle Baumwolltextilien (Bettwäsche in Leinwandbindung, Handtücher).
  2. Dunkle und farbige Baumwolltextilien.
  3. Synthetische Stoffe.
  4. Empfindliche Stoffe (Seide, Wolle, Satinbettwäsche).

Fehler Nr. 3: Zu viel Waschmittel

Oft denkt man: Je mehr Waschmittel, desto sauberer die Wäsche. Leider ist das Gegenteil der Fall. Zu viel Waschmittel hilft nicht – es schadet sowohl den Textilien als auch der Waschmaschine.

Zu viel Schaum verhindert, dass Stoffe richtig aneinander reiben – Schmutz bleibt in den Fasern hängen. Außerdem lässt sich überschüssiges Waschmittel schwer ausspülen und hinterlässt klebrige Rückstände, die noch mehr Schmutz anziehen.

Lösung: Halten Sie sich immer an die Empfehlungen auf der Waschmittelverpackung. Bei konzentrierten Waschmitteln brauchen Sie noch weniger. Achten Sie außerdem auf die Wasserhärte in Ihrer Region – bei weichem Wasser ist weniger Waschmittel nötig als bei hartem.

Praktische Tipps für langlebige Stoffe

Die Bedeutung der Waschsymbole zu verstehen, ist bereits die halbe Miete – aber es gibt noch ein paar Tricks, mit denen Ihre Textilien deutlich länger halten. Es sind kleine, aber sehr wirksame Gewohnheiten, die die Fasern vor Schäden schützen und das Erscheinungsbild makellos bewahren.

Man kann sagen: ein zusätzlicher Schutzschild für Ihre Lieblingskleidung und Bettwäsche.

 

Eine Person legt helle Kleidung, darunter ein Hemd, in einen Wäschesack auf einer Arbeitsfläche, um sie zum Waschen vorzubereiten. Daneben stehen Waschmittel.

 

Vorbereitung vor dem Waschen

Nehmen Sie sich nur ein paar Sekunden, bevor Sie die Wäsche in die Trommel geben. Diese Handgriffe kosten nichts – der Nutzen ist enorm.

  • Reißverschlüsse und Knöpfe schließen. Offene Metallreißverschlüsse werden in der Wäsche zu kleinen Waffen: Sie können Stoffe zerkratzen, einreißen oder anderweitig beschädigen. Wenn Sie sie schließen, schützen Sie nicht nur das Kleidungsstück selbst, sondern die gesamte Wäscheladung.

  • Alles auf links drehen. Das ist besonders wichtig bei farbigen, bedruckten Stoffen und gemusterter Bettwäsche. So schützen Sie Farben vor dem Ausbleichen und die Oberfläche vor Reibung und unerwünschtem Pilling.

  • Taschen leeren. Eine vergessene Münze oder ein Papiertaschentuch kann ordentlich Schaden anrichten – von Stoffbeschädigungen bis hin zu einem verstopften Flusensieb.

Hilfsmittel clever nutzen

Manchmal reicht selbst das sanfteste Waschprogramm nicht aus. Dann helfen spezielle Hilfsmittel, die dafür gemacht sind, besonders empfindliche Stücke zu schützen.

Ein spezieller Wäschesack ist eine echte Rettung für zarte Textilien: Unterwäsche, Seide oder Kleidung mit Perlen. Er wirkt wie eine Barriere – reduziert Reibung und verhindert, dass sich kleine Details verheddern oder abreißen.

Mit einem Wäschesack können Sie sicher sein, dass empfindliche Stücke schonend gewaschen werden, ihre Form behalten und mechanische Schäden vermieden werden. Mehr Tipps zur Pflege hochwertiger Textilien finden Sie in unserem Artikel über litauische Bettwäsche und ihre Geheimnisse der Langlebigkeit.

Natürliche Mittel für bessere Ergebnisse

Manchmal liegen die besten Lösungen in einfachen, natürlichen Produkten, die Sie vermutlich schon in Ihrer Küche haben. Sie verbessern nicht nur das Waschergebnis, sondern sind auch schonender für Textilien und Umwelt.

  • Weißer Essig. Geben Sie etwa eine halbe Tasse Essig ins Weichspülerfach statt Weichspüler. Essig macht Stoffe auf natürliche Weise weicher, hilft gegen unangenehme Gerüche und spült Waschmittelreste aus – dadurch wirken Farben kräftiger. Keine Sorge: Der Essiggeruch verfliegt beim Trocknen vollständig.

  • Natron. Geben Sie eine halbe Tasse Natron direkt zusammen mit der Wäsche in die Trommel. Natron wirkt als natürlicher Aufheller und Geruchsneutralisierer, hilft bei hartnäckigen Flecken und beseitigt Gerüche. Außerdem gleicht es den pH-Wert des Wassers aus, sodass Waschmittel effektiver arbeitet.

Wenn Sie diese einfachen, aber wirksamen Tipps anwenden, befolgen Sie nicht nur die Angaben auf dem Etikett – Sie tragen auch aktiv dazu bei, dass Ihre Textilien lange schön bleiben.

Die häufigsten Dilemmata – und ihre Lösungen

Selbst wenn man das Alphabet der Piktogramme perfekt beherrscht, stößt man in der Praxis manchmal auf Situationen, die Zweifel wecken. Genau deshalb haben wir Antworten auf die häufigsten Knackpunkte vorbereitet, damit Sie Ihre Textilien sicher und selbstbewusst pflegen können. Schauen wir sie uns genauer an.

Diese praktischen Tipps helfen Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen – selbst dann, wenn die Standard-Anweisungen scheinbar fehlen. Das ist der letzte Schritt auf dem Weg zum echten Pflegeprofi.

Was tun, wenn das Etikett verblasst ist oder gar fehlt?

Es kommt vor, dass ein Etikett nach vielen Wäschen unleserlich wird – oder schlimmer: gar nicht vorhanden ist. Dann gilt die wichtigste Regel: Gehen Sie kein Risiko ein. Lieber vorsichtiger pflegen, als später über ein ruinertes Teil zu ärgern.

Halten Sie sich an diese sicheren Schritte:

  • Immer in kühlem Wasser waschen. Wählen Sie maximal 30 °C.
  • Das sanfteste Programm nutzen. Stellen Sie an der Waschmaschine einen Zyklus für empfindliche Stoffe ein.
  • Auf den Trockner verzichten. Lassen Sie das Kleidungsstück natürlich im Schatten trocknen.

Wenn der Stoff besonders empfindlich wirkt, z. B. Seide oder Wolle, ist Handwäsche in kühlem Wasser oder die professionelle Reinigung die beste Wahl.

Was bedeutet ein Strich unter dem Wannensymbol?

Diese Striche unter dem Wannensymbol sind nichts anderes als Indikatoren für den Schonungsgrad. Sie zeigen, wie intensiv der Waschgang sein darf, damit der Stoff nicht zu stark gerieben oder gedehnt wird.

Einfach gesagt: Je mehr Striche, desto vorsichtiger sollten Sie vorgehen. Eine Linie bedeutet Schonwäsche, zwei Linien stehen für einen besonders schonenden Zyklus für die empfindlichsten Stoffe.

Wenn unter dem Wannensymbol keine Striche sind, können Sie bedenkenlos das normale Standardprogramm wählen.

Kann ich Bleichmittel verwenden, wenn ich ein leeres Dreieck sehe?

Ja – ein leeres Dreieck ist ein erlaubendes Zeichen. Es bedeutet, dass Sie ohne Bedenken jede Art von Bleichmittel verwenden dürfen – einschließlich chlorhaltiger Produkte.

Seien Sie dennoch aufmerksam: Das Dreieck kann auch anders aussehen:

  • Durchgestrichenes Dreieck: Jegliches Bleichmittel ist streng verboten.
  • Dreieck mit zwei diagonalen Linien: Es ist nur Sauerstoffbleiche (chlorfrei) erlaubt.

Bevor Sie ein Bleichmittel verwenden, ist es immer sinnvoll, es zuerst an einer kleinen, unauffälligen Stelle zu testen – so vermeiden Sie unliebsame Überraschungen.


Wir hoffen, diese Tipps haben die letzten Zweifel ausgeräumt. Und wenn Sie Bettwäsche suchen, die Sie bei richtiger Pflege viele Jahre begleiten wird, bietet Rustilė handgefertigte Produkte aus 100 % Baumwollsatin und Leinwandbindung. Entdecken Sie Qualität und Komfort unter https://rustile.at.

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